Juergen Henne Kunstkritik

Jürgen Henne und die unregelmäßig bearbeitete Serie: „Der spanische Stiefel“. Heute: Der spanische Stiefel Nr. I . Außerdem eine Alternative zu Stefan Raab.

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Ambrose Bierce (s.a. mein Beitrag vom 13.Januar 2014)
Kulturtipp für Abende ohne Stefan Raabs „WOK“, heute, Pro7, 20.15 – 0.20., oh, Gott ich krieche unter den Teppich.

Deutschlandfunk heute, 8.März (beste Grüße zum Internationalen Frauentag an Margot Honecker), 23.05 – 2.00, „Die lange Nacht des Ambrose Bierce“
Ich krieche aus dem Teppich

—–

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Spanischer Stiefel

Am heutigen Morgen im DLF innerhalb einer Sendung über Kinderqual durch elterliche Mißhandlungen, z.B. die Zerstörung von Kinderhänden durch „Auflegen“ auf glühende Herdplatten, die Nutzung des kindlichen Körpers als Zigarettenlöscher, die schüttelnde Maßregelung des kindlichen Leibes mit folgender Zerstörung des kindlichen Gehirns, sagt ein derart „freundlicher“ Herr vor Gericht, dass Kindern Prügel noch nie geschadet hat.

Und sagt weiter, dass auch er in seiner Kindheit mit Prügel leben musste und trotzdem ,Herr Richter, aus mir etwas geworden ist.

Reicht mir schnell den spanischen Stiefel, nur als Anfang sozusagen.

juergenhennekunstkritik.wordpress.com
juergen-henne-leipzig@web.de

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März 8, 2014 - Posted by | Leipzig, Literatur, Verstreutes

1 Kommentar »

  1. Sehr geehrter Herr Henne,

    hiermit möchte ich Ihnen ein großes Lob für ihre informative Beiträge über wahrlich bedeutende, aber mittlerweile zu selten noch wahrgenomme,Kulturerzeugnisse, in der heutigen Medienlandschaft danken .Gerade mit ihren literarischen Tipps, haben mir in letzter Zeit viele Stunden vorzüglichster Unterhaltung bereitet. Obwohl hier wohl der Begriff Unterhaltung, gerade was dieser im heutigen Zeitgeist alles umfasst, wohl völlig fehl am Platz ist. Egal, ich bin kein Meister des Wortes, sondern nur ein Beobachter und Konsument wie wohl alle.

    Leider schaue ich wohl immer etwas verspätet auf ihre neuen Einträge, um zeitnahe Beiträge direkt z.B. im Radio verfolgen zu können. Aach…es kam eine Sendung über Schramm im Radio… gut leider verpasst. Jetzt auch noch Bierce! Ebenfalls verpasst. Aber durch ihre zeitnahe Erwähnung in einem Ihrer letzten Einträgen konnte ich mich schon beim Buchhändlers meines Vertrauens mich von der literarischen Qualität überzeugen. Die Werkausgabe ist gerade ein vorrangiges Erwerbungsziel im privaten Geschäftsgang.
    Den guten Maldoror habe ich ebenfalls auf ihre interessante Vorstellung im Eiltempo konsumiert. Ein, wie ich Ihnen absolut zustimmen möchte, eine Meilenstein der schwarzen Romantik im 19. Jahrhundert. Wahnsinn eigentlich, dass Lautreamont nach seinem zeitigen Ableben lange in Vergessenheit geriet und erst durch die Surrealisten wieder aufgegriffen wurde.

    Herzliche Grüße
    Paul

    P.S.: Eine Sache noch. Leider hat sich die LVZ nicht verdruckt, in dem sie im Kinoprogramm vor einiger Zeit ,,Die Pute von Panem “ ankündige. Es handelt sich hierbei um eine Parodie zum eigentlichen Super-Fantasy-Mega-Blockbuster . Obwohl warum teile ich Ihnen das überhaupt mit? Es ist definitiv besser darüber nichts zu wissen ! Hiermit erteile ich Ihnen ein striktes Informationsverbot über solch Kladdaradatsch…

    Kommentar von Harka | März 10, 2014 | Antworten


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