Juergen Henne Kunstkritik

Jürgen Henne in Hellerau

Bemerkenswerte Kunst im Festpielhaus in der Gartenstadt Dresdens  

Kunst muss „schön“ sein.  Die Welt ist ein Tal des Elends, deshalb muss Kunst positiv sein, entpannend, optimistisch, nicht schmerzhaft, das „Gute“soll sie darstellen, denn Elend gibt es genug. Das Gute im Menschen, Glück, schmerzfreie Harmonie muss Kunst vermitteln, denn Konflikte gibt es ohnehin täglich……u.s.w.  

Auszug aus dem gängigen Anforderungskatalog für Kunst.

 Die Besucher der Tanzperformance von Ulf Langheinrich und der Tänzerin Toshiko Oiwa am Buß-u.Bettag im Festspielhaus Hellerau erwarteten sicherlich nicht, dass heitere Operetten-Evergreens  sie durch den Abend  und schmerzfreie Harmonie in die Seligkeit manövrieren. Etwas getriebene Fiebrigkeit war eingeplant und wurde erhofft. Für deartige Veranstaltungen in Hellerau wäre das der Normalzustand.
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November 23, 2007 Posted by | Kunst, Neben Leipzig | Hinterlasse einen Kommentar