Juergen Henne Kunstkritik

Kunst im Festspielhaus Dresden/Hellerau

Bis 24. November leuchtet das Festspielhaus Hellerau noch mit dem Internationalen Medienkunstfestival Dresden. Am vergangenem Samstag flimmerten und zitterten zellenartige Strukturen über Videowände, verzerrten sich, veränderten ihre Kraftlinien, trieben aggressiv auseinander und fielen weich zusammen. Gesteuert durch Körperannäherungen und Körperberührungen bei einer interaktiven Performance-Installation aus den Niederlanden.  

Außerdem u.a. eine live organisierte, aber illegale Übertragung vom „Lippo-Centre-Hochhaus“, dem eigentlich lückenlos bewachten Gebäude in Hong Kong und „Tele-Plateaus 02“, ein begehbarer Raum mit selbstständiger Beeinflussung vernetzter Klang- u. Bildprozesse. 

Morgen 20 Uhr tanzt Toshiko Oiwa bei „Movement A“ in einem audivisuellen Environment.

Nach exzessiven Buß-u. Bet-Aktionen könnte man sich wieder von den Knien emporröcheln und den sächsischen Feiertag in Hellerau würdig beenden. Dafür muss man im nächsten Jahr sicherlich nicht büßen.

November 20, 2007 - Posted by | Kunst, Neben Leipzig

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