Jürgen Henne, Tante Irmtraud aus Pennsylvania, ein Wunderstein aus Findhorn, vorpubertäre Walnussverpackungen,Sven Schlurz und Norbert Nöbel aus Meppen, Schiele-Porträt und Streicholzschachteln, ein Museum in Böhmen, Kunstkehricht, Uhr und Streichholzschachtel, nebeneinander auf der Postkiste und Kirchners, Rothkos, Modiglianis…..Grottentage
Postkiste, erste Ansicht
Bei der ersten Besichtigung der Dimensionen dieses Papp-Quaders wollte ich schon ein heftiges “Ein Klavier, Klavier…” abnölen. Doch Mütter kann ich nicht mehr vorweisen, Großmütter ohnehin nicht, auch die männliche Verwandschaftsmasse dieses Grades surft inzwischen irgendwo über den Wolken.
Und “Ein Klavier, ein Klavier, Tante Irmtraud aus Pennsylvania, wir danken Dir” klingt reimtechnisch einfach beknackt, Loriot würde mich mit der Nudel auf seinem Rüssel erwürgen.
Postkiste, Uhr mit Verpackung, neben dem Postkiste, erste Ansicht
Ich dachte zunächst an ein Überraschungs-Ei von einem Gönner, auch einen Wunderstein aus Findhorn, einer Gemeinschaft im Nordosten Schottlands, die wir vor einigen Jahren besuchten, hatte ich vermutet.
Gleichfalls ein Stück Käse, gehärtet, zur anspruchsvollen Zubereitung von Spaghettis zog ich in Betracht.
Ich erinnerte mich auch an vorpubertäre Exzesse, als wir Geschenke vobereiteten, um eine Walnuss gefühlte neunhundertundsechsundvierzig Papierlagen schnürten und uns dabei bedrohlich dem Heiterkeits-Koma näherten.
Jedenfalls ratterte das obskure Objekt gnadenlos von einer zur anderen Begrenzung der Kiste.
Doch klaubte ich eine Uhr mit normalen Ausmaßen aus diesem postalischen Unfug. Keine Kuckucksuhr für den Kölner Dom und keinen Wecker für King Kongs Nachtgrotte, also eine normale Armbanduhr, auch geeignet für Sven Schlurz und Norbert Nöbel aus Meppen.
Mir erschließen sich nicht die Gründe für die Versendung einer einfachen Armbanduhr in diesem Container, welche auch Sven Schlurz und Norbert Nöbel aus Meppen um ihre durchschnittlich geformten Unterarme tragen könnten.
Vielleicht erwägt man zukünftig den Einsatz eines Baggers.
Ich agiere jetzt einmal als Klischee-Tornado und spreche von den kleinen Dingen, die als Summe durchaus maßgeblich die Umweltverrottung bannen könnten.
Den Tschibo-Heinis sollte man vielleicht einmal mit einem Mega-Propeller so richtig prall ihre blöden, ungemahlenen Kaffeebohnen in die Analöffnungen blasen, um sie in der Erkenntnis zu unterstützen, dass Volumen und Objekt, das dieses Volumen füllt, durchaus eine sinnvolle Relation ergeben können.
Sven Schlurz und Norbert Nöbel aus Meppen würden mir beipflichten
Postkiste, Uhr ohne Verpackung, neben Postkiste, erste Ansicht
Postkiste, Uhr ohne Verpackung, auf der Postkiste, erste Ansicht
Postkiste, Uhr und Streichholzschachtel, neben der Postkiste, erste Ansicht
Als ich nach einem Gegenstand fahndete, um das törichte Missverhältnis zwischen Behälter und Inhalt optisch plausibel zu präsentieren, fand ich eine Streichholzschachtel mit dem Porträt Egon Schieles.
Und mein Unbehagen wurde etwas gemindert.
Vor vier Jahren befuhren wir für einige Wochen die Gebiete von Tschechien und der Slowakai und begannen in Cesky Krumlov, auch Böhmisch Krumau, im südlichem Böhmen. Neben Schloss und dessen Theater in barocker Originalausstattung gibt es natürlich ein Schiele-Museum.
Er wohnte um 1910 in der Stadt und mein Begehren manövrierte mich selbstredend in seine Spuren und in ein kleines, sorgfältig bearbeitetes Museum.
Mir ist mit wenigen Ausnahmen kein Künstler der vergangenen einhundertundfünfzig Jahre erinnerlich, der nicht wenigstens einige Quadratmeter Kunstkehricht hinterließ.
Doch eben mit wenigen Ausnahmen.
Selbst der unvergleichliche Kirchner hatte grottenschlechte Tage, auch z.B. Pollock, Ensor, Soutine, Twombly, Beckmann, Macke, Seurat, Modigliani, Rothko, also Künstler, denen ich durchaus huldige. Der großartige Liebermann versah sich auf seiner Palette, von Munch ganz zu schweigen.
Bei van Gogh sind mir keine Schludereien gegenwärtig. Einohr konnte sich auch eine Binde vor die Augen klemmen, er malte trotzdem einzigartig.
Und eben auch Egon Schiele. Vielleicht lag es an seiner Lebensdauer von nur achtundzwanzig Jahren.
Diese präzise Linienmagie, diese aggressiven Auswürfe eines tragischen Geistes, verzahnt mit morbiden, fast zerstörerischen Selbstdarstellungen und einer bedingungslosen Erotik nahm er mit in sein, zu früh geschaufeltes Grab.
Andenken-Tineff ist mir ja weitgehend fremd, doch erwarb ich im Schiele- Museum eine Packung mit zwanzig dieser Streichholzschachteln.
Als kleines Gastgeschenk wird dieser Einfall immer wieder bejubelt.
Ich könnte ja auch Papier umwickeln, bis zur Containergröße, wie diese Kaffee-Ulfs.
Ich werde es aber nicht.
Postkiste, Uhr und Streichholzschachtel, nebeneinander auf der Postkiste, erste Ansicht
Postkiste, Uhr und Streichholzschachtel, untereinander auf der Postkiste, erste Ansicht
Postkiste, zweite Ansicht
Postkiste, Uhr mit Verpackung, neben der Postkiste, zweite Ansicht
Postkiste, Streichholzschachtel, neben der Postkiste, zweite Ansicht
PPostkiste, Uhr ohne Verpackung, neben der Postkiste, zweite Fassung
Postkiste, Uhr und Streichholzschachtel, nebeneinander auf der Postkiste, zweite Ansicht
Postkiste, Uhr und Streichholzschachtel, untereinander auf der Postkiste, zweite Ansicht
juergenhennekunstkritik.wordpress.com
juergen-henne-leipzig@web.de
Jürgen Henne, das Jahr der Ostsee (2011), Teil 2, ein Frühstücksei mit Manet im Freien, ein Spiegelei mit Pal Szinyei Merse im Grünen, des Fauns Begierden am Nachmittag, Kunst in der Tonne, Sonnenuntergang bei Käksdorf, nicht Keksdorf, die Ähnlichkeit des Sandregenpfeifers mit dem Flußregenpfeifer, Vorder Bollhagen und Hinter Bollhagen ohne Bollhagen, Unfairnis beim Tauziehen, Caro, der Kunstexperte, Adele Sandrock in Kühlungsborn und des Fischers Nebenjob.(auch Teil 1, 26.September) und als Zugabe einige misslungene Aufnahmen vom Konzert Bob Dylans und Mark Knopflers
Von Füsslis Alb in den frühen Tagesstunden bedrängt werden, mit Manet im Grünen das Frühstücksei aufschlagen, in der Gesellschaft von Pal Szinyei Merse sich ein zweites Frühstück im Freien gönnen, vielleicht mit Spiegelei, am Vormittag von Sterl in einen Steinbruch geführt werden, sich am Mittagstisch zwischen Koch, Dieb, Frau und Liebhaber zu einem Kalorienexzess einordnen, kotzend Mastroianni und Noiret zur großen Fresserei an die Vespertafel begleiten, danach womöglich mit Debussy die nachmittäglichen Bedürfnisse eines Fauns belauschen und abends unter einem Regenschirm mit Lale Andersen flanieren.
Und Füssli wartet dann schon wieder.
Eine derartige Tagesordnung kann verderblich sein.
Deshalb heute fast alle Filme, Bilder, Bücher, Noten auf einen Stapel, ab in die Tonne und eine schlichte, fast unkommentierte Fotoreihe vom Jahr der Ostsee. Teil 2.
Sonnenuntergang bei Käksdorf
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.Sonne, noch etwas tiefer abgetaucht. Bei Käksdorf
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Sonne, immer noch bei dem täglichen Abschiedsritus. Bei Käksdorf, mit Gräsern.
In diesem Naturschutzgebiet flattern noch Sandregenpfeifer, in Deutschland vom Aussterben bedroht.
Bemerkenswerte Ähnlichkeit mit dem Flussregenpfeifer, etwas weniger mit dem Wüstenregenpfeifer und dem Seeregenpfeifer.
Und ob in diesen Gebiet, unweit von Käksdorf, keinesfalls Keksdorf, sich gelegentlich auch Keilerschwanzregenpfeifer, Orangekehlregenpfeifer, Schwarzbrustregenpfeifer und Schwarzstirnregenpfeifer aufhalten, ist mir unbekannt.
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Sonne gänzlich in der Luftlava versunken..
Umlauftechnisch schon in der Nähe von Wladiwostok. Bei Käksdorf, mit Gräsern.
Ich liebe diese nördlichen Ortsbezeichnungen. Käksdorf…..Keksdorf oder Biskuithagen oder Mürbchenmünde wäre ja verständlich, aber Käksdorf.
Unweit von Käksdorf, nicht Keksdorf, gibt es noch Klein Bollhagen, aber vor allem Hinter Bollhagen und Vorder Bollhagen. Die Frage nach Bollhagen ohne “Hinter” und “Vorder”, also einfach Bollhagen, erbrachte kein Ergebnis. Doch weshalb Vorder Bollhagen und Hinter Bollhagen? Ein eingeklemmtes Bollhagen, einfach nur Bollhagen, wäre demnach nachvollziehbar. Gibt es aber nicht. Auch kein Mitte Bollhagen oder Dazwischen Bollhagen.
Und zu Klein Bollhagen würde ich nicht ungern ein Groß Bollhagen zuordnen. Doch fehlt mir die Ortschaft.
Ostsee mit Sand, Wasser, Himmel. Irgendwo. Vielleicht bei Käksdorf, nicht Keksdorf.-
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Kindliche Kreativität bei Sonnenuntergang. Bei Rerik.-
Seebrücke bei Rerik.
Keine Ahnung über des Schattens Herkunft. Meine Statur ist voluminöser. Vielleicht stand der abgehungerte DEFA-Holländermichel hinter mir. Oder Pinocchio auf einer Windhose.
Leuchturm, Bastorf.
Steht einige hundert Meter im Land auf achtundsiebzig Meter Höhe, Leuchtmarke fünfundneunzig Meter, nach Travemünde Deutschlands größtes Leuchtfeuer.
Man kann dort auch Bockwurst und Eis essen.
Allerdings gibt es keine Sandregenpfeifer.
Flora und Meer, bei Heiligendamm.
Beachtenswert meine fotografische Sensibilität, mein feinsinniger Blick bei der Ubereinstimmung von Wolken und Pflanzen.
Bockwürste und Sandregenpfeifer wären mir aufgefallen.
Die Anwesenheit von Keilerschwanzregenpfeifer, Orangekehlregenpfeifer, Schwarzbrustregenpfeifer, Seeregenpfifer, Flussregenpfeifer und Schwarzstirnregenpfeifer kann ich nicht definitiv begründen. Doch vermeinte ich, ein Flöten zu vernehmen.
Leuchtturm, grün. Warnemünde.-
Kunst und Möwe. Kühlungsborn.-
Wismar. Haus und Tier von halblinks (weiblicher Löwe?)-
Wismar. Haus und Tier von halbrechts (weiblicher Löwe)-
Wismar. Tauziehergruppe auf dem ehemaligen Terrain des Mittelschiffs der Marienkirche.
Mir scheint, die Kräfteverteilung ist das Ergebnis eines unfairen Komplotts.
Von Karl-Henning Semmann, zweite Hälfte der achtziger Jahre.
Der dreiteilige Ausbund der Unfairnis.-
Der Einzelkämpfer, dem man viel Glück im weiteren Leben wünscht.-
“Diese Kirche ist einfach schön und groß”
Recht hat Caro aus Hannover, außergewöhnlich “fein beobachtet” (Loriot, Szene mit dem Zugfahrplan).
Zumindest groß ist dieser architektonische Godzilla.
Die Georgenkirche in Wismar, wahrhaftig eine sakrale Bedrohung.
Vor allem wegen der aktuellen Instandsetzung, ohne Inventar, ohne strukturierende Wandauflockerungen. Man möchte zu einer Nudel abmagern, sich um die letzte Säule ringeln und still verharren.
Villa, Kühlungsborn. Adele Sandrock entspannte sich hier regelmäßig zwischen 1923 und 1932 von ihren mürrischen Brüllereien, die sie in ihren UFA-Filmen zelebrierte.
Sie war aber durchaus eine bemerkenswerte Schauspielerin.
Meine Kentnisse über sie wurden vorwiegend in Schwabes Rumpelkammer genährt. Eine DDR-Kultsendung vor gefühlten tausend Jahren.
Wenn aufgrund von Berichterstattungen zu irgendwelchen bekloppten Parteitagen sich die Aktuelle Kamera weit in den Abend verschob und die geliebte Rumpelkammer darunter litt, glühten beim sozialistischen Fernsehvolk die Zornesgene. Da störten fehlende Gummibärchen, Prinzenrollen und alle Milka-Tafeln dieser Welt auf dem Fernseh-Schlecker-Teller weniger.
Adele Sandrock spielte z.B. mit Liesl Karlstadt und Karl Valentin (“Kirschen in Nachbars Garten”) und mit der ganzen Truppe um Lilian Harvey, Paul Hörbiger, Lil Dagover und Willy Fritsch in “Der Kongress tanzt.”
Meine jugendlichen Erinnerungen reduzieren sich aber nur noch auf eine einzige Szene mit Adele Sandrock. Vom Filmtitel habe ich keine Ahnung.
In Adeles herrschaftliches Haus kommt ein Bekannter oder Verwandter und äußert sich etwas geräuschvoll. Adele Sandrock reagiert leise, aber gefährlich: “Mein Freund, in diesem Haus schreie nur ich” und endet mit einem infernalisch gebrüllten “sonst niemand.” Die Fernsehröhren hatten Risse.
Nebenjob eines Fischers in Warnemünde. Warum bin ich kein Fischer?
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Zugabe: Bob Dylan und Mark Knopfler am Donnerstag in Leipzig
Arena Leipzig
Mark Knopfler, vorn
Mark Knopfler, ganz vorn
Bob Dylan, mit Hut
Bob Dylan, mit Hut
Jürgen Henne, Naumburgs Meister, tierisches Geländer, Goldhändchen an der Saale, ein Apostel aus Paris, Sybille aus Bamberg, Pantokrator aus Straßburg, ein Fürstenportal in Bamberg, das Taufbecken Wilbrands, August Leubelfing, Schiller in Gohlis, Klinger in Naumburg, Kniegelenke bei neunzig Grad, Ekkehard und Uta zwischen Frettchen und ein Dom der Weltkultur
Naumburg, Dom St.Peter und Paul
Diesen Dom kann man natürlich auch ohne Sonderausstellungen besuchen.
Doch die aktuellen Beiträge an den unterschiedlichen Standorten erhöhen die Pflicht, nicht nur dümmlich auf Uta und Ekkehard zu starren oder das tierische Geländer nahe des östlichen Hallenlettners zu befingern, sondern die Zusammenhänge etwas tiefer zu erfassen.
An den Standorten St.Peter und Paul, Domklausur und anschließender Marienkirche, in Stadtmuseum, Marktschlösschen und Aegidienkapelle wird mit fast ausufernder Wucht und Leihgaben aus Polen (Wroclaw),Frankreich (Reims, Straßburg, Paris, Metz, Amiens), England (Wells), aus Ungarn, Italien…..und natürlich aus Deutschland (Magdeburg, Bamberg, Mainz, Brandenburg, natürlich Leipzig….) eine bemerkenswert lückenlose Berichterstattung über das Goldhändchen des Naumburger Westchors und seiner Bauhütte mit deren Edel-Handwerkern angeboten.
Naumburg, Dom, vom Kreuzgang
Unter der Generalüberschrift: “Der Naumburger Meister. Bildhauer und Architekt im Europa der Kathedralen” gibt es dann grundsätzliche Bereiche wie “Das menschliche Antlitz Christi und die Neubewertung des Menschen” und “Kunst und Wissenschaft”, dann spezielle Verfeinerungen mit “Die Ausstrahlung der Kathedrale von Reims” und “Kunst der Zeit Ludwigs des Heiligen – Ein neues höfisches Ideal in Frankreich” bis zur thematischen und geografischen Konkretisierung durch “Die hochmittelalterliche Kulturlandschaft an Saale und Unstrut” und “Architektur, bildkünstlerischer Bestand und Ausstattung des Naumburger Westchors.”
Ausgestellt wird natürlich auch eine ganze Reihe von Abgüssen, z.B. das Tympanon des Bamberger Fürstenportals mit dem grandiosen “Jüngsten Tag.” Derartige Veranstaltungen können im Grunde heute nicht anders laufen. Gute Abgüsse sind aber immerhin ertragreicher als Blicke in leere Röhren
Gezeigt werden Bildhauerei jeglichen Zuschnitts, schriftliche Schönheiten, Bischofsinstrumente,Schmuck, Gegenstände für liturgische Abläufe, Geräte und Vorrichtungen für die Arbeit am Bau, aber eben vor allem hochwertigste Bildhauerei.
Darunter ein Apostel aus der Sainte Chapelle in Paris, eine thronende Muttergottes der Ile-de-France, die Sybille des Bamberger Doms (Abguss), einen vortrefflichen Christus als Pantokrator von dem Engelspfeiler des Straßburger Münsters (Abguss).
Vom südlichem Querhausportal der gleichen Bude gibt es kostbare Bildhauerei mit Ecclesia und Synagoge (Abgüsse), aus dem Hildesheimer Dom des Bischof Wilbrands Taufbecken, eine Bronzearbeit von schier unerträglich hoher Befähigung und natürlich Gaben des Naumburger Champions aus Mainz, Meißen, Bassenheim…)
Also ein Querschnitt durch das hohe Mittelalter mit Naumburgs Superman als Leitwolf.
Wie immer bei derartigen Katalogen sollte man auch für die neunzehntausend Seiten zu dieser Ausstellung einen Handwagen, doch zumindest einen stabilen Koffer als Transportmittel erwägen.
Nach der ersten Durchsicht überwiegt der Eindruck hoher Tauglichkeit der beiden Bände.
Uta und Ekkehard werde ich nicht abbilden. Sie gibt es schon in jedem Ratgeber zur Frettchenzucht.
Ein sinnvollen Ablauf der Fotoherstellung ist ohnehin nicht möglich. Denn vor jedem Ausstellungsobjekt steht immer irgendjemand, nicht selten Führungen mit entsprechendem Geplärre und außerdem sind Ablichtungen bei strengster Maßregelung untersagt.
Naumburg, Marktschlösschen und Wenzelskirche
Nach fünf bis sechs Stunden beginnen allmählich die Pupillen zu verglasen, die ersten Splitter des Kniegelenks schleifen Richtung Fußknöchel, vereinzelte Halsmuskeln haben die Konsistenz überkochter Spaghettis.
Eine Art Wagenpark für Rollstühle auf dem Markt Naumburgs würde sich als bejubelte Hilfestellung anbieten.
Dann könnte man selbstverständlich noch entspannt zur Wenzelskirche rollen.
Ein spätgotischer Bau, auch keine kunsthistorische Erbärmlichkeit. Begehrt als Touristenziel, vor allem durch die Grablege August Leubelfings, Page des Schwedenkönigs Gustav II. Adolfs und der Legende nach weiblichen Zuschnitts.
Die Rollerei könnte dann thematisch nach Lützen führen, unweit von Leipzig, Ort der Verbleichung Gustav II.Adolfs, in der Schlacht seines protestantischen Heeres gegen Wallensteins katholisch kaiserlichen Haufen (1632). Damit wäre man flugs bei Schiller und am Gohliser Schillerhaus (Leipzig), zweihundert Meter von unserer Behausung enfernt. möglicher Ort der Textgestaltung einer Ode, die dann Ludwig van in seiner letzten Sinfonie vertonte. Beethoven führt dann in das Leipziger Gewandhaus mit ausgeprägter Tradition bei der Pflege des Werks des Bonner Cholerikers. Jetzt böte es sich an, der grausigen Beethovenskulptur auf dem Götterthron zu gedenken, die einige Jahre die Besucher des Gewandhauses erschreckte (jetzt im Bildermuseum). Sicherlich unter Albträumen geformt von Max Klinger, der wiederum eine erhebliche Zeit in seinem Landhaus in Großjena, eine Gemeinde Naumburgs, verbrachte.
So schließt sich der Kreis.
Etwas Mäkelei würde ich mir aber auch noch gönnen.
Einzelne Elemente der museumstechnischen Grundanlage in Naumburgs Ausstellung erweisen sich mitunter als etwas gewöhnungsbedürftig, körperlich zu anspruchsvoll.
Denn in meinem Alter fällt man nur ungern zweihundertachzig mal am Tag in einen Kniewinkel von neunzig Grad. Die Beschriftung ist also oft zu klein und zu tief an die Wand geheftet.
Auch einige Textfahnen vor hellen Fenstern sind schwer zu deuten. Man rennt dann wie Rumpelstielzchen von links nach rechts und zurück und sucht einen Hintergrundschatten, um die Sätze lesen zu können.
Doch flüstere ich nur diese Mäkelei, mit erhöhtem Phonpegel preise ich dagegen diese erstaunliche Ausstellung in Naumburg.
Bis 2. November
Jürgen Henne das Jahr der Ostsee 2001 (Teil 1) und kein Mönch am Meer, preußische Sonnenbrandgesäße, sächsische Viertelkenntnisse, keine Schlangen in Abortschüsseln, zwei Zentner im Salt Lake, Völkerschlachtdenkmal als Kleckerburg, Pharaonen-Bude mit DDR-Flagge, Erzbischof von Canterbury, Bataillon für Geisterabwehr, Dolmen zwischen Bäumen und Moisselbritz, Schwarbe…….
Mensch am Meer, halblinks unten, Ostsse 2011. Keinesfalls “Mönch am Meer”. Gebildete Zeitgenossen erkennen sofort meinen erbarmungslos anspruchsvollen Scherz.
Ich bin ja nun eher der Verfechter einer Strategie, den zentralen Jahresurlaub in eine Region mit fremdsprachigem Übergewicht zu verlagern.
Es würde auch bedeuten, sich ein Plätzchen zu suchen, an denen man z.B. bayerischen oder preußischen Sonnenbrandgesäßen an allen Stränden dieser Welt entgehen kann und die Hoffnung sich erfüllt, verdorrte Lehrerinnen meiden zu dürfen, die bei sachkundigen Erläuterungen heimischer Spezialisten in allen Kathedralen dieser Welt mit sächsischem Sprachtumult ihre eigenen Viertelkenntnisse in die Apsis torpedieren.
Dieser unersättlichen Sehnsucht nach fernen Gestaden unterwarfen wir uns in den vergangenen zwanzig Jahren gnadenlos.
Zwischen Ost-u.Westküste der USA, einschließlich eines entspannten Spieles in Las Vegas, zwischen Südafrika und Nordkap, zwischen Kambodscha, Vietnam und Mexiko, Portugal, St.Petersburg, Istanbul und Sizilien zogen wir unsere Kreise.
Verwirrt, schweigsam, berauscht, manchmal mit Furcht, doch immer mit der Bereitschaft zu lernen und zu verstehen.
Ostsee, September 2011
Ostsee, September 2011,
JH erwartet den Angriff einer Monsterwelle
Ostsee, September 2011,
Möwe am Flachstrand. Wie sagte schon Eddi Arent in einer Wallace-Gurke: “Tiere fotografieren, das macht Freude.”
Ostsee, September 2011,
JH mit beängstigend bedeutungsvoller Mimik im Sanddorndschungel, Steilküste
2011 nun an die Ostsee.
Also keine achtzehnstündigen Flüge, keine 36 Grad, morgens 4.30 bei gefühlten 700% Luftfeuchtigkeit (Kambodscha), keine Aufenthalte auf südafrikanischen Zeltplätzen im Schnee und -4 Grad, keine Schlangen in Abortschüsseln (Nevada)und dampfende Erde bei Schnee auf dem Ätna. Entfernt von Leguanen an mexikanischen Pyramiden und der wohligen Waagerechten von zwei Zentnern am Great Salt Lake.
Ich werde es am Ende des Jahres vermissen. Oder auch nicht. Oder nur manchmal ein wenig nicht. Oder auch etwas mehr als nur ein bisschen mitunter weniger.
Doch eine Gegend wie Rügen mit Ortsnamen wie Moisselbritz, Dobberworth, Schwarbe, Drewoldke, Klementelwitz…..muss einen Urlaub wert sein.
2011 also “nur” an die Ostsee. Könnte man von Leipzig aus zu Fuß bewältigen. Oder mit der Straßenbahn. Zumindest etwas näher als Hanoi, auch etwas kühler. Und keine Schlangen im Abortbecken. Vielleicht nur Möwenkacke. Und auch salzärmer als Salt Lake. Ich müsste also schwimmen und nicht nur blöd herumliegen.
Also an die Ostsee.
Rügen, zum Beispiel, mit Baabe, Sellin, Göhren, die Hauptangriffspunkte unseres familiären Urlaubs der 50er Jahre.
Dem dümmlichen Starrsinn der Politikdeppen gelang es bis 1989 nicht, ihre beleidigend schlicht strukturierten Intelligenzstränge zu aktivieren, um die schulischen Sommerferien Ostdeutschlands zu staffeln. Sie beharrten auf 1.August bis 30 September und die nordischen Strände mutierten zur Ostseehölle.
Auf Grund der überragenden Intelligenz und entsprechender Schulleistungen der Gebrüder Henne wurde uns bald eine Freistellung für Mai/Juni genehmigt und wir suhlten uns an weitgehend menschenbefreiten Stränden.
Ein klarer Klassenstandpunkt des Vaters und unsere Lernbereitschaft verhalfen uns in vorpubertären Zeiten zu erfreulichen Privilegien.
Und während ich damals auf eine angemessene Kleckerburg-Widergabe des Leipziger Völkerschlachtdenkmals und der Cheopspyramide achtete (ich glaube, ich schmückte die Spitze der Pharaonen-Bude dann mit einer kleinen DDR-Fahne aus Papier) widmeten wir uns 2011, neben Bade-Exzessen, der regionalen Kunst Rügens.
Deshalb noch einige Aufnahmen, ohne fundierte Beschreibung, streng auf drei Eindrücke pro Objekt limitiert, also nur eine Art Bilderbuch.
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Evangelische Pfarrkirche St.Marien, Waase auf Ummanz
Erster Bau einer Kirche um 1330. Nur spärliche Reste erhalten. Chor des aktuellen Baus gegen Mitte des 15. Jahrhunderts.
Wandmalereien am Chorbogen um 1470.
Westansicht, zwei Spitzbogenblenden und gestaffelte Blendarkatur, Dachreiter aus dem 18. Jahrh.
Antwerpener Altar, erstes Viertel des 16.Jahrh.
Szenen aus der Passion Christi und dem Leben des hlg. Thomas Becket, bis zu seiner Ermordung Erzbischof von Canterbury (1170).
Die Kathedrale von Canterbury wäre sehr empfehlenswert für einen sonntäglichen Nachmittagsausflug. Da könnte man dann gleich noch den Bau in Salisbury nachlegen. Die Perlen Südenglands.
Kruzifix an der Nordwand des Chores, um 1500.
St.Johannes, Schaprode auf Rügen
Anfänglich spätromanisches Langhaus, dreischiffig. Mitte 15. Jahrhundert Abruch, danach gotischer Ersatzbau. Chor und Apsis der Romanik noch erhalten, weitgehend.
Chor mit Apsis
Triumphkreuzgruppe, Ausgang des 15.Jahrh.
Im 18. Jahrh. farblich barockisiert, sehr lustig.
Kanzel, Beginn des 18. Jahrh., Petrus
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Evangelische Pfarrkirche, Altenkirchen auf Rügen
Um 1185 Baubeginn
Romanisch, einschiffig, 1215 geweiht.
Apsis schon Ausgang des 12. Jahrh. vollendet
Chor, Apsis mit Rundbogenfries und Konsolsteinen in Kopfform, als Bataillon für die Geisterabwehr rekrutiert.
Kopf am Rundbogenfries, etwas verschwommem.
Taufbrunnen, Beginn des 13. Jahrh., ältestes, noch erhaltenes Stück Rügens. Da bin ich aber immer etwas skeptisch. Die Ortschaften der Insel streiten sich auch über die älteste Kirche. Das kommt auf die historische Sicht an, Fertigstellung, Weihe u.s.w.
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Seitenschiff, Kreuzrippengewölbe
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Münster, Bad Doberan, unweit von Rügen
1171 Gründung des Zisterzienserklosters, Mitte 13.Jahrh. romanische Basilika, fünfzig Jahre später Baubeginn des gotischen Münsters, Weihe in der zweiten Hälfte des 14. Jahrh.
Münster Bad Doberan
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Doppelseitiger Kreuzaltar, Christusseite, um 1370, süddeutsche oder böhmische Werkstatt, vermutlich unter Mitarbeit Bertrams von Minden,
der Meister des Grabower Altars in der Hamburger Kunsthalle, unbedingt sehenswert. Die umfassende Ikonographie dürfte für diese Zeit einmalig sein.
Umseitig Marienkreuz.
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Grabtumba, Herzog Albrecht III und Richardis v.Schwerin, Spätgotik.
Rügen. In diesen Baumgruppen wurden die Dolmen angelegt, wahrscheinlich 3. Jht.vor Z., also spätes Neolithikum
Dolmen, ich denke Singular und Plural sind identisch.
Dolmen
Jürgen Henne und ein Gemüsestillleben, Schlammmuränen, Paranusssülze, Funktionärsgalle, Dufy und Marquet im Nebelvorhof, Matisse in Sankt Petersburg, halbweich gegarte Kastanien, die Erniedrigung des Pylorus, Polyphem in der Pfanne, Hochlandbambus und Flachlandpilze, die Hybris um Munch und Totenschädel in einem vergitterten Kotzkübel
Jürgen Henne. Gemüse-Stillleben mit Rosinen, 21.Jahrhundert, Wochenendeinkauf
Ich liebe es, Buchstaben gleicher Formung zu einem Trio zu vereinen.
Noch besser als L eignet sich das M wie Schlammmuräne oder Kammmolch. Auch das N bietet feine Kreationen wie Zinnnonne oder S wie südparaquayische Paranusssülze.
Das dreimalige H verschließt sich mir noch etwas.
Der Text zum Gemüse wird unten weitergeführt, denn es gibt noch andere Stillleben.
Claesz, Vanitas-Stillleben
Aus dem sogenannten Goldenem Zeitalter der Niederländischen Malerei im 17.Jahrhundert. Kalf, Heda könnten z.B noch erwähnt werden.
In Deutschland hat Stoskopff derartiges Zeug gemalt.
Im Leipziger Bildermuseum hängt ein ansehnliches Teil von Heda.
Und im vergitterten Kotzkübel DDR der 70er Jahre gab es ein Vanitasstillleben von Rudolf Nehmer, dass in studentischen Kreisen recht ausgiebig zelebriert wurde.
Denn wenn sich Totenschädel, verblichene Bücher, Sanduhren (Stundenglas) und verlöschende Ölfunzeln sich über die Fläche verteilten, wurde der infantil-sozialistische Optimismus getrübt und die Funktionärsgalle schwappte zwischen die Zähne.
Deshalb liebten wir dieses Bild.
Ich weiß, dass in meinem Anarchiezimmer irgendwo ein kleiner Katalog Nehmers lagert. Ich weiß aber auch, dass die Chance ihn zu finden, doch recht dürftig ist.
De Heem, Blumen-Stillleben, 17.Jahrhundert
Cezanne, Stillleben, 19.Jahrhundert
Ich bitte um eine Verbeugung.
Matisse, Stillleben, 20.Jahrhundert
Recht hübsch.Doch nachdem ich nun ausgiebig vor den Originalen stand, z.B. in Sankt.Petersburg, kann ich nicht mein Unverständniss über die allgemein zugewiesene Sonderposition von Matisse im Rahmen der Fauves mildern. Für eine detaillierte Darstellung der Gegenposition wäre ich geeignet, ist mir aber momentan zu beschwerlich.
In der traditionellen Beurteilung, der Wertigkeitsverteilung und der öffentlichen Beachtung durch Ausstellungen oder bei entsprechenden Forschungsarbeiten über die Fauves agiert Matisse natürlich souverän.
Danach starren Derain und Vlaminck genervt aus dem Nebel der Ignoranz.
Doch gibt es ja auch noch Dufy, Marquet, Friesz, Manguin, Valtat….Sie schlurfen noch nicht einmal im Vorhof zum Nebel.
Ähnlich empfinde ich die Hybris um Munch, dessen Bilder mich in Bergen und Oslo von Seufzer zu Seufzer führten.
Sicherlich gibt es einige hochwertige Arbeiten. Und die Bearbeitung psychischer Vorgänge und existenzieller Bedrohungen muss unbedingt hervorgehoben werden.
Doch das gesamte Werkverzeichnis brodelt vor etwas schlichter Symbolik, mäßig spannenenden Allegorien und weitgehend mittelmäßigem Handwerk.
Man sollte deshalb einen Blick auf die Kunst James Ensors wagen, fast identisch mit Munchs Geburts-u.Abgangsdaten.
Henne, Gemüse-Stillleben mit Rosinen, 21.Jahrhundert
Ich bin ja nun nicht der besessene Nahrungsverdauer, welcher unnachgiebig sich irgenwelche Moose und Farne eintrichtert, bereichert um ein kleines Kamilleblütchen und zwei halbweich gegarte Kastanien.
Da werden ja die Zähne blau und der Pylorus schindet sich mit Erniedrigungsgefühlen und der Gewissheit, bei körperlichen Abläufen unterfordert zu werden.
Einen mehrjährigen Akt absoluter Entsagung bei der Vertilgung von Erdbewohnern mit zwei Augen ( McCartney ; Also könnte man Polyphem an die Gurgel) habe ich aber auch schon bewältigt.
Den Katalysator spielte dabei eine Reportage, in der Meereschildkröten wie gelb-braune Rentnerschlüpfer an einer Leine befestigt wurden und lebend jämmerlich verdorrten. Soll dann besser schmecken.
Ich überstreifte gedanklich alle Panzer verendeter Schildkröten und bildete eine martiale Abwehr gegenüber fleischlichen Verlockungen. Natürlich nur aus dem Kochtopf. Vor den anderen Versuchungen ist selbst Titan Jürgen nicht gefeit.
Außerdem bin ich nicht der heilige Antonius.
Ich suhlte mich dabei in der Vorstellung, allen Schildkrötensuppensäufern als Nachschlag eine Portion gelb-brauner Rentnerschlüpfer zu gönnen, ungewaschen.
Ich beendete vorläufig diese asketische Fresserei, als bei einer Feier siebenundneunzig Peking-Enten in gebratener Konsistenz serviert wurden, ich aber Hochlandbambus und schlüpfrige Flachlandpilze hinunter würgte. Den wohligen Schmatz-u.Rülpsorgien musste ich danach eine übellaunige Zahnstocherei nach saublöden Körnern entgegensetzen.
Gewöhnungsbedürftig entwickelten sich dann auch Szenen, wenn die Gastgeber über Tage die edelste Fleischmahlzeit zusammengestellt hatten und ich naschte während der feierlichen Mittagsstunde nur die Möhre am Tellerrand, ohne die feinschmeckerischen Grundlagen der Speisekarte zu würdigen.
Eine gewisse Skepsis gegenüber kontinuierlicher Fleischverschlingerei hat sich erhalten, aber ohne radikale Inszenierungen und ein Wochenendeinkauf, wie im Bild präsentiert, ist immer noch ein Segen.
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